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Posthotel Achenkirch/Tirol

post_ansicht.gifDas Glück der Erde

Auf dem Rücken eines edlen Lipizzaners im Posthotel Achenkirch in Tirol

Monty schnaubt und prustet. Schon zum zweiten Mal an diesem frühen Morgen hat die Lipizzaner-Dame ihren Stall im Posthotel verlassen und trabt und galoppiert an der langen Leine durch die weitläufige Reithalle. Immer im Kreis, mit einer Reitanfängerin auf dem Rücken, die unerwartet viel Spaß und wenig Angst in ihrer allerersten Reitstunde im fortgeschrittenen Alter hat. Zwar hat das Aufsteigen mehrere Anläufe gebraucht, doch Monty hat sich geduldig gezeigt und das Erklimmen des Sattels nicht schwieriger gemacht, als es ohnehin schon ist. Setzen, Füße in den Steigbügeln verstauen, los geht’s.

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Monte Rosa, so der volle Name der 20-jährigen Stute, trabt an. Und Reitlehrerin Susanne gibt sowohl Pferd als auch Fracht erste Anweisungen. Festhalten vorn am Sattel, wahlweise eine Hand vorn und eine hinten. Monty trabt unbeirrt im Kreis. Oder vielleicht mal ein bisschen mit den Armen kreisen? Mit beiden gleichzeitig und in unterschiedlichen Richtungen, versteht sich. Hört sich für die blutige Anfängerin, die den Kopf in gut zwei Metern Höhe auf einem sich bewegenden Lipizzaner trägt, ein bisschen gefährlich an - geht aber erstaunlich einfach.

Genauso wie das Lehnen über das Pferd, um Monty die Ohren zu kraulen. „Das übt das Gleichgewicht. Und das ist für’s Reiten ungeheuer wichtig“, erklärt diepost_zimmer.gif Reitlehrerin. Auf das Pferd hören soll man, sagt sie. Spüren, wie die Bewegungen sind. Dann im Takt raus aus dem Sattel und wieder hinein. Und dabei einfach mal die Augen zumachen - die Lipizzaner-Dame weiß schließlich, wie’s geht. Und dann ist da noch die junge Reitlehrerin, die sich liebevoll um die Pferde kümmert und alte und junge Hotelgäste gleichermaßen mit dem Pferdesport vertraut macht - sie hat das Pferd im Griff. Und sie arbeitet nicht irgendwo - zu dem traumhaften Wohlfühlhotel am Achensee in den Tiroler Bergen gehört das größte private Lipizzanergestüt der EU, das gemeinsam mit Reiter’s Burgenland Resort, dem Schwesterbetrieb im Osten Österreichs betrieben wird. Eigentlich sind die Pferde nur ein Hobby, sagt Karl Reiter senior, der das Hotel, das schon im 19. Jahrhundert eine Posthalterei war, von seinem Vater übernommen hat.

post_ausritt.gifAber warum züchtet er gerade Lipizzaner, eine Rasse, deren Hengste dafür bekannt sind, schön zu sein und weiß, Pirouetten zu drehen und sich im Walzertakt durch die Reithalle der Wiener Hofburg zu bewegen? „Daher kennt man zwar die Lipizzaner, aber das sind auch ganz normale Reit- und Nutzpferde“, sagt Karl Reiter, der auch Haflinger und Kladruber in seinen Ställen hält. „Und so, wie ein schöner Mensch arbeiten kann, können die Lipizzaner auch als Reitpferde gebraucht werden.“ Kaiserschimmel wurden die Tiere genannt, die als älteste Kulturpferderasse Europas gelten. Aus spanischem, italienischem und orientalischem Blut züchteten sich die Kaiser über die Jahrhunderte grazile, kraftvolle Pferde, die sich bestens für die höfische Reitkunst der „Hohen Schule“ eigneten.

Die Wiener Pferde, die durch ihre Galavorführungen weltweit einen Namen haben, werden seit 1920 auf dem Gestüt Piber in der Steiermark gezüchtet - aber auch Karl Reiter hat einen seiner Lipizzanerhengste schon nach Wien ausgeliehen. Geht es in der Hofreitschule nach einem festen Ritual und ein bisschen steif zu, bleiben die Pferde im Posthotel in Achenkirch von uniformierten Bereitern, Walzertakt und Blitzlichtern weitgehend verschont, auch die „Schulen über der Erde“ werden den Pferden nichtpost_koeche.gif abverlangt. Hier sind sie Reitpferde und werden für Gespannfahrten eingesetzt - Karl Reiter kann sich zudem mit einer ganzen Reihe von Auszeichnungen für seine Tiere schmücken. Wellness, das Wohlfühlen hat in der gediegenen Landhausatmosphäre des Hauses am idyllischen Achensee oberste Priorität. Wer nach Reitstunden, Ausritten oder Gespannfahrten genug hat vom Rücken der Pferde, hat im Posthotel Achenkirch nicht enden wollende Möglichkeiten, beanspruchte Muskeln zu entspannen. Dahingleiten in der „Landschaft der Bäder“ mit der mystischen Welt des „Versunkenen Tempels“ oder im edlen „Atrium Spa“ mit seinen multifunktionalen Räumlichkeiten und unerschöpflichen Beautyanwendungen, Ruhen in einer der zahlreichen Saunen und Entspannungsoasen, erholsame Gymnastik im Meditations- und Bewegungsraum, dem "Zöhrerhaus". All das kann neben dem Genuss des Pferdesports in vollen Zügen und auf höchstem Niveau im Posthotel Achenkirch erlebt werden.

Informationen: Posthotel Achenkirch Resort & Spa

A-6215 Achenkirch/Tirol

Telefon ++43-5246-6522

Fax ++43-5246-6522468

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

www.posthotel.at

 
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